A S T R O L O G I E
Der genaueste Kalender etablierte sich ab etwa 2800 v.Chr. in Ägypten. Dort wurde im Aufgang von Sirius auch der Zusammenhang mit dem bevorstehenden Nilhochwasser erkannt. Die auf den 4 Himmelsrichtungen basierenden Pyramiden sollten der Seele der Pharaonen beim Aufstieg dienen. Babylonischem Einfluss wurde es zu-geschrieben, dass später auch der 12-geteilte Tierkreis – Zodiak – geschaffen wurde.
Astrologie und Astronomie waren im Hellenismus nicht von einander getrennt. Die Griechen übernahmen zwar die babylonischen Planetennamen, richteten ihre Berechnungen aber nach der Sonne aus.
Die chinesische Astrologie schuf den 28-teiligen Mondkalender, wie auch den 12-geteilten Tierkreis. Allerdings hat dort nicht die Sonne, sondern Jupiter als Zentral-Gestirn die wichtigste Rolle.
So hat auch die keltische Kultstätte in Stonehenge schon vor mehr als 2.000 Jahren eine wichtige Rolle als astologisches Zentrum gespielt, wo sich Schamanen und Heilkundige zum Erfahrungsaustausch bei hohen Festen und zu den wichtigsten Terminen wie Vollmond und Neumond trafen .
Im römischen Christentum steht die Astrologie in einem höchst widersprüchlichen Verhältnis, da die Kirche ihren Machterhalt schwinden sieht. Im Konzil von Konstantinopel, 553, unterstützt Justinianus per kaiserlichem Dekret, das Begehren des Klerus, die Verbreitung der Reinkarnationslehre im gesamten christlichen Abendland bei Todesstrafe zu verbieten. Damit war auch der reinen astrologischen Lehre und dem Hinweis vom Leben nach dem Tode die Basis entzogen. Es begann über die Inquisition ein Jahrtausend des Martyrium für alle „Wissenden“ und Hunderttausende starben auf den Scheiterhaufen oder unter dem Fallbeil des Henkers.
Kostbares astrologisches Wissen geriet ab dann in die Versenkung. Und bis in unsere Zeit hinein wurde die Astrologie – immer wieder von der Kirche – aus sehr eigennützigen Überlegungen verteufelt.
Erst in neuerer Zeit kommen wieder jene wissenden Menschen zur Inkarnation, die sich der erneuten Verbreitung der reinen astrologischen Lehre auch in unseren Breiten verschrieben haben.
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